30.04.2016, ab 14:00
Uhr, Bürgerhaus
Waldböckelheim
Jahreshauptversammlung
Kreisgruppe Bad Kreuznach mit Neuwahl
des KJM/Stv. KJM
(Jagdschein als Ausweis
der Wahlberechtigung
nicht vergessen !).

Kreisgruppe Bad Kreuznach
RA Klaus Nieding
Lärchenweg 22-24
55566 Meddersheim
T. 06751 - 856590

> Faszination Jagd

Interview mit unserem KGV Klaus Nieding

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Jagdrecht

Kaum eine andere Form der Naturnutzung ist so umfassend rechtlich geregelt, wie die Jagdausübung. Jagd- und Waffenrecht, Naturschutz- und Tierschutzrecht und zahlreiche andere rechtliche Regelungen schreiben den Jägerinnen und Jägern bis auf die jeweiligen Einzelheiten vor, was sie in Wald und Feld zu tun und zu lassen haben. Dabei spiegelt das geltende „Jagdrecht“ als Oberbegriff die Vielfalt der Rechtsbeziehungen der beteiligten Parteien wider. Dies sind etwa die Gestaltung und Überprüfung von Jagdpachtverträgen, Fragen rund um Jagdpachtminderungen oder Auseinandersetzungen zwischen Jagdpächtern und Jagdgenossenschaften. Ebenfalls betroffen ist die Frage der Erteilung und Entziehung von Jagdschein und Waffenbesitzkarte, der Abschluß von Abschußvereinbarungen zwischen Jagdpächter und Jagdgenossenschaft oder etwa die Behandlung und Abwicklung von Wildschadensangelegenheiten. Auch Jagdhunde und etwa Greifvögel für die Beizjagd dürfen in Deutschland nicht „einfach so“ gehalten werden, genaue rechtliche Vorschriften regeln beispielsweise Mindestgrößen von Zwingern und ähnliches.

Bei allen Rechtsfragen rund um das Thema „Jagdausübung“ und „Waffenbesitz“ können Sie sich gerne an unseren Kreisgruppenvorsitzenden RA Klaus Nieding wenden. In seiner Eigenschaft als Justitiar des Landesjagdverbandes ist seine Beratung für alle Mitglieder des LJV kostenlos. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter den Internetadressen www.jagdrecht-info.de sowie www.ljv-rlp.de/html/jagdrecht.html .

Nachfolgend können Sie wichtige Dokumente für die Jagdpraxis herunterladen. Wir werden diesen Bestand zukünftig ausweiten. Auch finden Sie an dieser Stelle unserer Homepage regelmäßig aktuelle Informationen zu jagd- und waffenrechtlichen Themen.

Neue Landesjagdverordnung (LJVO) RLP in Kraft getreten - Kommentar von KGV Klaus Nieding

Neues Landesjagdgesetz schreibt zwingend den Abschluß einer Wildfolgevereinbarung vor

Muster einer Wildfolgevereinbarung nach dem neuen LJagdG RLP

Text neues LJagdG RLP vom 22.07.2010

Abschußvereinbarung nach LJagdG u. LJVO RLP 2011

Hinweise zum Ausfüllen der Abschussvereinbarungen / Abschusszielsetzungen

Rechtliche Informationen zu Hochwild-Hegegemeinschaften

"Musterjagdpachtvertrag" der IGJG im BWV Rheinland-Nassau e.V. :

Kommentierung des "Musterpachtvertrages" der IGJG BWV Rheinland-Nassau e.V. aus jagdrechtlicher Sicht

"Musterjagdpachtvertrag" des GStB Rheinland-Pfalz

Kommentierung des "Musterpachtvertrages" der GStB Rheinland-Pfalz aus jagdrechtlicher Sicht

Betretungsrecht des Waldes und Störung des Jagdbetriebes

Problematik Jagdscheinentzug – Sperrfrist mit Bindungswirkung ?

Stellungnahme Geocaching vs. Jagdrecht

2. Landesgesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften vom 12.09.2012

Mitgliedschaft in Jagdgenossenschaften im Lichte der EGMR-Entscheidung vom 26. Juni 2012

Verwaltungsgericht Hamburg : Einmalige Zutrittsverweigerung bei waffenrechtlicher Kontrolle begründet Unzuverlässigkeit !
Anmerkungen zum Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg

Kommentierung des "Musterpachtvertrages" der GStB Rheinland-Pfalz aus jagdrechtlicher Sicht, in der vom GStB überarbeiteten Fassung vom Januar 2013 – vom KGV Klaus Nieding

Muster-Jagdpachtvertrag (v. Klaus Nieding für PIRSCH)

Musterpachtvertrag
Mit der Neufassung des Landesjagdgesetzes im Juli 2010 sind auch zahlreiche Änderungen für Jagdpachtverträge ins Gesetz aufgenommen worden. Wir haben diese in einen Musterpachtvertrag eingearbeitet, den Sie hier erhalten.

EGMR-Urteil zum Fortbestand des Reviersystems
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mit Urteil vom 20.01.2011 die Klage eines rheinland-pfälzischen Grundeigentümers gegen die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften und gegen die damit verbundene Duldung der Jagdausübung auf eigenen Grundflächen abgewiesen. Mehr…

Jagd- und waffenrechtliche Zuverlässigkeit

Aufbewahren, Führen und Transportieren von Waffen

Hund weg – Eigentum verloren ?
Es kommt immer wieder vor, dass anlässlich von Jagden Hunde „verloren“ gehen. In den meisten Fällen kehren die Hunde nach kurzer Zeit zurück beziehungsweise werden von Dritten aufgefunden und über Polizei oder andere Stellen den Hundeführern wieder zugeführt. Doch ab und an landet ein Jagdhund auch im Tierheim oder wird von einem netten Zeitgenossen gleich mitgenommen. Wie sieht in einem solchen Fall die Rechtslage aus ? Mehr...

Änderung des BJagdG wegen des EGMR-Urteils vom 26.06.2012 – Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mit Schreiben vom 27.11.2012 den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften vorgelegt. Ziel ist, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.06.2012 (vgl. BR 080/08/12, 081/08/12) in nationales Recht umzusetzen.

Im Bundesjagdgesetz soll § 6a "Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen" neu eingefügt werden. Die Vorschrift eröffnet Grundeigentümern, welche die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, unter strengen Voraussetzungen die Möglichkeit, über ein Antragsverfahren ihre Flächen zu befriedeten Bezirken erklären zu lassen. Antragsberechtigt sind nur natürliche Personen im gemeinschaftlichen Jagdbezirk, die ihre ethischen Motive glaubhaft machen müssen. Die zuständige Jagdbehörde entscheidet nach Anhörung der Betroffenen. Die Befriedung soll grundsätzlich mit Wirkung zum Ende des Jagdpachtvertrages erfolgen. Der Grundeigentümer hat für seine befriedeten Grundflächen keinen Anspruch auf Wildschadensersatz. Er kann unter bestimmten Voraussetzungen jedoch anteilig zum Wildschadensersatz im gemeinschaftlichen Jagdbezirk herangezogen werden. Die zuständige Behörde ist befugt, eine beschränkte Jagdausübung auf den für befriedet erklärten Grundflächen anzuordnen.

Darüber hinausgehend sieht der Gesetzentwurf eine Änderung von § 292 StGB (Jagdwilderei) vor. Die befugten Jagdausübungsberechtigten in gemeinschaftlichen Jagdbezirken werden von der Strafbarkeit hinsichtlich der Verletzung des Jagdrechts an den aus ethischen Gründen befriedeten Flächen ausgenommen.


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