30.04.2016, ab 14:00
Uhr, Bürgerhaus
Waldböckelheim
Jahreshauptversammlung
Kreisgruppe Bad Kreuznach mit Neuwahl
des KJM/Stv. KJM
(Jagdschein als Ausweis
der Wahlberechtigung
nicht vergessen !).

Kreisgruppe Bad Kreuznach
RA Klaus Nieding
Lärchenweg 22-24
55566 Meddersheim
T. 06751 - 856590

> Faszination Jagd

Interview mit unserem KGV Klaus Nieding

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Neuigkeiten aus dem Hegering

06.04.2013
Agrargasanlage im Bereich des Hegerings Bad Sobernheim

In der Umgebung von Bad Sobernheim soll nach Plänen eines institutionellen Investors eine Agrargasanlage gebaut werden. Wir haben uns gegen die Errichtung einer solchen Anlage ausgesprochen und dazu – soweit ersichtlich – erstmals eine Allianz von Naturschützern und Naturnutzern mit ins Leben gerufen und unterstützt. In einer an die politischen Entscheidungsträger gerichteten "11-Punkte-Erklärung" gegen die geplante Biogasanlage im Hegering Bad Sobernheim haben der NABU Gruppe Bad Sobernheim e.V., 12 namhafte landwirtschaftliche Betriebe und Weingüter, die Kurhäuser Menschel's Vitalresort und das Hotel BollAnts sowie die Kreisjägerschaft und der Hegering Bad Sobernheim folgendes ausgeführt :

Die Unterzeichner und die von Ihnen vertretenen Gruppen bzw. Betriebe nehmen zur geplanten Agrargasanlage im Umfeld von Bad Sobernheim wie folgt Stellung :

1. Wir sind für die Einführung, Förderung und den Ausbau der erneuerbaren Energien !

2. Wir lehnen eine Agrargasanlage im Umfeld von Bad Sobernheim ab.

3. Eine solche Anlage ist schädlich für die Umwelt und die Biodiversität. Die Energieeffienz und die Co2-Bilanz der Anlage ist negativ. Durch den Anlieferungsverkehr werden fossile Brennstoffe in großem Stil verbrannt.

Der Geflügelmist und die Gülle, die in der Anlage verarbeitet werden sollen, stammen aus regionfernen Betrieben. Damit wird das Bad Sobernheimer Becken bzw. die Bad Sobernheimer Talweitung zum Sammelplatz dieser Stoffe aus anderen Regionen Deutschlands.

Bodenbrüter, Regenwürmer, Insekten, Vogelwelt, Schalenwild etc. leiden unter zunehmenden Maisanbau, der mit einer solchen Anlage verbunden ist. Vom Herbst bis zum Wachstum im Frühjahr sind die potentiellen Anbauflächen mehr oder weniger "Wüstungen" mit allen damit verbundenen negativen Erscheinungen.

4. Bei ordnungsgemäßer Ausbringung (!) des Gärsubstrates wird nach unserer Recherche mehr Fläche gebraucht, als bislang angegeben, da aus Massentierhaltung Gülle und Geflügelmist importiert wird.

5. Es wird nach unserem Dafürhalten nicht bei den angegebenen 250 Hektar Maisanbaufläche bleiben. Mais ist der energieeffizienteste nachwachsende Rohstoff. Die von ABO Wind angegebenen "14.000 Tonnen Gräser, Getreide und Sonnenblumen" sind im Umfeld von Bad Sobernheim und den hier herrschenden klimatischen Bedingungen (Stichwort "niederschlagsarme Region") nicht zu erzeugen. Daher wird diese Menge über kurz oder lang durch Mais ersetzt werden.

Das bedeutet höhere Belastung des Grundwassers durch höhere Nitrateinträge. Das bedeutet eine Ausweitung der negativen Auswirkungen des Maisanbaus auf die Biodiversität, das Landschaftsbild, die übrige Landwirtschaft und die Bodenverhältnisse (s.o.).

6. Erweiterter Maisanbau bedeutet bei auch nur gleichbleibender Population des Schwarzwildes eine Ausweitung des Schadenspotentials. Mais ist deckungsreich und trägt in hohem Maße pflanzliches Eiweiss in die Schwarzwildpopulation ein. Dies bewirkt eine deutlich erhöhte Fruchtbarkeit des Schwarzwildes mit der Folge, dass wir dann spätestens mehrere Frischlingswürfe pro Jahr haben. Die Populationszunahme wird sich auf 300 -400 Prozent belaufen.

Dies wird nicht nur beim Mais, sondern auch bei allen anderen Feldfrüchten zu erhöhten Schäden führen. Nach der Ernte werden die Schwarzwildbestände dann auch noch stärker als bisher im Wein zu Schaden gehen.

Da die meisten Jagdpachtverträge Deckelungsvereinbarungen beim Wildschaden, der vom Jagdpächter übernommen wird, enthalten, würde dann über die gesetzliche Grundregel die Jagdgenossenschaft und damit die allgemeine Gemeinschaft der Grundeigentümer den Geschädigten (im wesentlichen dem Landwirt, der den Mais für die Agrargasanlage liefert) den Wildschaden zu ersetzen haben.

Es gibt im Umfeld von Agrargasanlagen zahlreiche Jagdgenossenschaften, in denen die Jagdreviere bereits heute nicht mehr verpachtbar sind (z.B. Flughafen Hahn). Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz hat deshalb bereits in einem Workshop beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten in Mainz gefordert, dass der Energiemais als Sonderkultur im Sinne des LJagdG eingestuft wird.

7. Eine solche Anlage bietet weder Gewerbesteuereinnahmen, noch schafft sie Arbeitsplätze in größerem Maße. darüber hinaus ist die Insolvenzquote bei solchen Betriebsmodellen deutlich angestiegen in den letzten Jahren. Insofern ist auch die propagierte "Bürgerbeteiligung" äußerst kritisch zu sehen. Da dies nur über geschlossene Fondsmodelle läuft, bedeutet die positiv klingende Bürgerbeteiligung letztlich nur eine Risikostreuung für den Betreiber. Die beteiligten Bürger sind als Mitunternehmer im Falle einer Insolvenz in der Haftung.

8. Es ist zu erwarten, dass über sogenannte "Erweiterungsgenehmigungen" oder über umfangreiche Betriebsgenehmigungen vor dem Start der Anlage - auf die die Kommunalpolitik vor Ort keinen Einfluß mehr hat - es zu einer Verarbeitung von Speiseresten, industriellen Abfällen aus Nahrungs- und Futtermittelindustrie kommt, die von der ursprünglich der Öffentlichkeit gegenüber dargestellten Betriebsform deutlich abweicht. Im Rahmen von Lagerung und Umschlag solcher Stoffe kommt es zwangsläufig zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Aufgrund der über 70 %-igen Westwindrichtung wird dies voll zu Lasten der Stadt Bad Sobernheim und den umliegenden Kurhäusern gehen (Stichwort "touristische Nutzung").

9. Ein großes Problem solcher Anlagen sind der Oberflächenschutz von Gewässern im Hinblick auf auslaufende Schadstoffe. In unmittelbarer Nähe der Nahe und umliegender Bäche ist die Gefahr von Gewässerverschmutzung und Fischsterben gegeben.

10. Durch den erforderlichen Zuliefererverkehr kommt es zu einer erheblichen Belastung der Umwelt und unserer Region :

Es sollen nach eigenen Angaben des Betreibers ABO Wind an Substrat Input 32.000 Tonnen zzgl. Gärreste Verbringungen 25.000 Tonnen, also rund 60.000 Tonnen Material bewegt werden. Das bedeutet rund 2.500 LKW-Ladungen = 7 LKW pro Tag, also 14 LKW-Fahrten pro Tag im Durchschnitt bei 365 Tagen. Berücksichtigt man dabei, dass im Winter eine Sperrfrist von 90 Tagen besteht sowie die Reduzierung der Aberntung auf 60 Tagen, so wird deutlich, dass der LKW-Verkehr zu diesen Spitzenzeiten deutlich höher liegen wird.

Zusätzlich zu der damit verbundenen Belastung der Umwelt ist noch die Belastung des bestehenden Wirtschafts- und Wander-Wegenetzes zu berücksichtigen. Dieses ist für einen solchen Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. Das wird kurzfristig bereits zu umfänglichen Reparatur- und Erhaltungsaufwendungen führen, die letztlich wieder zu Lasten der Allgemeinheit gehen werden.

11. Die vorstehenden Auswirkungen werden die touristische Nutzung der Region negativ beeinflussen. Ob der "Bad-Titel" dabei noch gehalten werden kann, ist zumindest zweifelhaft. Von beidem profitieren die hier ansässigen Weinbaubetriebe, was damit mittelbar auch zu deren Lasten geht.

Fazit :
Nach unserer Meinung ist das Projekt "Agrargasanlage" für die Region Bad Sobernheim deutlich von Nachteil. Wir lehnen daher die geplante Anlage aus den vorstehenden Gründen ab.

10.03.2012, Hegering Bad Sobernheim, 14.00 Uhr,
Museumsgaststätte Leister, Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des HRL
4. Berichte aus der Kreisgruppe, jagdpolitische Ausführungen
5. Abschuß und Trophäenbesprechung
6. Sonstiges

Die Einladung zu den Hegeringversammlungen erfolgt nur auf diesem Weg, Änderungen in der Tagesordnung bleiben dem jeweiligen HRL vorbehalten.

19.03.2011 : Hegeringversammlung Bad Sobernheim, 14:00 Uhr, historische Museums-Gaststätte Leister, Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Tagesordnung :

1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des HRL
4. Berichte aus der Kreisgruppe, jagdpolitische Ausführungen
5. Abschuß und Trophäenbesprechung
6. Sonstige

15.01.2011 : SPD Winterwanderung
Im Rahmen ihrer Patenschaft für den Hottenbach-Wanderweg lädt der SPD Stadtverband Bad Sobernheim alle Bürgerinnen und Bürger zur Winterwanderung ein. Am Samstag, den 15.01.2011, startet die Wanderung um 13.00 Uhr am Minigolfplatz. Unterwegs wird Hegeringleiter Klaus Nieding einige Infos geben. Nach einer kurzen Rast unterwegs wird die Wanderung mit Glühwein und Wildbratwürsten gegen 17.00 Uhr am Café am Nohfels ausklingen. Weitere Infos bei Thomas Neumann unter 06751/6431

16.09.2010, ab 19:00 Uhr :
Hegeringschießen im Schießkino DiNo, Pferdsfeld, gemeinsam mit dem Hegering Winterburg (bitte aus organisatorischen Gründen telefonisch anmelden unter 06751-856590). Im Anschluß gemütliches Beisammensein !

In Vorbereitung für den Monat Oktober 2010 :
Vortragsabend mit Herrn Dr. med. vet. Jörg Maschtowski, Bad Sobernheim, zum Thema "Parasiten bei Wild und Jagdhund" (genauer Termin wird noch gesondert bekanntgegeben, Ort wie immer Gaststätte Leister im Freilichtmuseum).

 


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